Das Jahr 2025 war für das UKI sehr anstrengend.
So ging es auch vielen anderen Vereinen und Organisationen.
Das UKI arbeitet nach einem klaren Leitbild.
Wir wollen eine Gesellschaft, in der alle Menschen dazugehören.
Alle Menschen sollen faire Chancen haben.
Dafür setzen wir uns seit vielen Jahren ein.
Gemeinsam mit anderen Organisationen haben wir viel Erfahrung.
Diese Erfahrung hat auch 2025 zu wichtigen Erfolgen geführt.
Zahlen und erreichte Menschen
Im Jahr 2025 konnten 44 Menschen im UKI den Vorbereitungskurs für den Pflichtschulabschluss besuchen.
Am Projekt MigAktiv Plus nahmen 86 Personen teil.
Etwa ein Viertel von ihnen fand eine Arbeit.
Das ist weniger als in den Jahren davor.
9 sehbehinderte Menschen bekamen eine persönliche Deutschförderung.
Etwa 30 Asylwerber*innen besuchten einen kostenlosen Deutschkurs.
Die tägliche Arbeit im UKI
Die Mitarbeiter*innen im UKI unterstützen die Teilnehmenden jeden Tag.
Sie helfen bei Problemen im Alltag.
Zum Beispiel bei Behörden, bei persönlichen Sorgen oder bei Fragen zur Arbeit.
Auch der Unterricht und die Projekte werden an die Bedürfnisse der Menschen angepasst.
Die Mitarbeiter*innen arbeiten mit viel Wissen und Mitgefühl.
Sie glauben daran, dass eine gerechtere Welt möglich ist.
Die Stärke der Teilnehmenden
Auch die Teilnehmenden selbst leisten sehr viel.
Sie zeigen Mut, Geduld und großen Einsatz.
Viele von ihnen haben es schwer.
Sie erleben Ausgrenzung, weil sie Migrant*innen oder Geflüchtete sind.
Uns sind nicht nur Zahlen wichtig.
Wichtig sind die Menschen und ihre Geschichten.
Darum berichten wir auf unserer Website über unsere Arbeit und Erfolge.
Ungleiche Chancen in unserer Gesellschaft
Viele Menschen haben in unserer Gesellschaft nicht die gleichen Chancen.
Der Arbeitsmarkt erwartet oft einen bestimmten Typ Mensch.
Jung, gesund, männlich, gut ausgebildet.
Mit perfekten Deutschkenntnissen.
Viele Menschen passen nicht in dieses Bild.
Darum haben sie es schwer, Arbeit zu finden.
Auch politische Entscheidungen machen soziale Arbeit oft schwieriger.
Geld fehlt dort, wo es langfristig gebraucht wird.
Das Ende von MigAktiv Plus
Das Jahr 2025 war auch sehr belastend.
Ein wichtiges Projekt musste beendet werden.
Das Projekt MigAktiv Plus endet mit dem Jahr 2025.
Es gab dieses Projekt 30 Jahre lang.
Es unterstützte Migrant*innen und Geflüchtete sehr umfassend.
Der Bedarf ist weiterhin groß.
Trotzdem wird das Projekt ab 2026 nicht mehr finanziert.
Das ist für uns sehr traurig.
Was Zahlen nicht zeigen
Das UKI-Team hat sehr viel geleistet.
Viele Kräfte wurden eingesetzt, um das Projekt zu retten.
Trotzdem konnten heuer weniger Menschen in Arbeit vermittelt werden.
Früher waren es etwa 60 von 100 Personen.
Heuer sind es nur etwa 22 bis 26 von 100.
Aber Zahlen zeigen nicht alles.
Alle Teilnehmenden haben etwas gelernt.
Viele haben große persönliche Fortschritte gemacht.
Manche Menschen brauchen einfach mehr Zeit.
Darum haben wir versucht, sie an andere Einrichtungen weiterzuvermitteln.
Gemeinsam stark durch Netzwerke
Das UKI arbeitet seit vielen Jahren mit vielen Partner*innen zusammen.
Diese Netzwerke sind sehr wichtig.
Wir wissen: Wir sind nicht allein.
Viele Menschen setzen sich für eine gerechte Gesellschaft ein.
Das zeigte auch die 40-Jahr-Feier des Unterstützungskomitees im August.
Sie hat uns Mut und Kraft gegeben.
Ein neues Projekt: Die Inklusionsbrücke
Das UKI startet im kommenden Jahr ein neues Projekt: die Inklusionsbrücke.
Das Projekt wurde Ende 2025 entwickelt.
Die Inklusionsbrücke arbeitet anders als MigAktiv Plus.
Es gibt keine eigenen Deutschkurse und keinen Unterricht.
Der Fokus liegt auf Beratung und Begleitung.
Teilnehmende werden unterstützt, eine Ausbildung zu beginnen.
Sie werden auch während der Ausbildung begleitet.
Das Projekt hilft dort, wo Menschen sonst keine Unterstützung bekommen.
Es soll Barrieren abbauen und Wege öffnen.
Solidarität ist wichtig
Das UKI wird sich auch in Zukunft einsetzen.
Gerade in schwierigen Zeiten dürfen wir nicht aufgeben.
Solidarität ist mehr als ein Wort.
Sie muss im Alltag gelebt werden.
Unterstützung und Integration sind notwendig.
Nur so kann eine Gesellschaft funktionieren, in der alle Platz haben.
Zum Schluss wünschen wir ein kämpferisches Jahr 2026.
Oder, wie Willi Resetarits gesagt hat:
„Passt’s auf, seid’s vorsichtig und losst’s eich nix gfoin!“





