Die Geschichte von Mohammad Reza
Mohammad Reza ist 24 Jahre alt, als er mit uns spricht.
Er erzählt von seiner Arbeit.
Er arbeitet bei der ÖBB, also bei der Eisenbahn in Österreich.
Er sagt:
„Durch Lernen kann man schneller Hindernisse überwinden“
In seiner Arbeit prüft er Zug-Waggons:
- Er schaut, ob etwas kaputt ist.
- Er schreibt auf, was repariert werden muss.
- Er gibt Aufgaben an andere weiter.
Sein Weg nach Österreich
Mohammad Reza kommt aus Afghanistan.
Er hat schon viel erlebt.
- Mit 12 Jahren musste er sein Land verlassen.
- Später war er im Iran.
- Mit 14 Jahren kam er allein nach Österreich.
- Er war lange Zeit ohne Familie unterwegs.
Im Iran konnte er nicht weiter in die Schule gehen.
Er sagt, er hatte starke Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben
(das nennt man Legasthenie).
Darum musste er dort die Schule abbrechen.
Lernen im UKI
2014 kam Mohammad Reza ins UKI in den Kurs für den Pflichtschulabschluss.
Er hat jeden Tag sehr viel gelernt und immer weiter geübt.
Er hat Hilfe und Nachhilfe bekommen.
Er war sehr fleißig – und er hat den Abschluss geschafft!
Danach machte er eine Ausbildung bei der ÖBB zum Maschinenbautechniker.
Jetzt kann er gut rechnen und messen.
Früher war das für ihn sehr schwer.
Heute sagt er stolz:
„Jetzt kann ich das!“
Seine Arbeit und seine Ziele
Mohammad Reza arbeitet gerne bei der ÖBB.
Seine Kolleg*innen sind freundlich.
Er fühlt sich wohl dort.
Lernen war für ihn nie leicht.
Vor allem die Berufsschule war sehr schwer.
Aber er hat nie aufgegeben.
Er hat große Ziele:
- zuerst stellvertretender Teamleiter
- dann Teamleiter
Wir gratulieren ihm zu seinem Weg
und wünschen ihm viel Erfolg für die Zukunft!
Hinweis
Das Projekt für den Pflichtschulabschluss wird von der Stadt Wien (MA 13) und der Initiative Erwachsenenbildung unterstützt.
Der Text wurde von Herrn Reza freigegeben.
Foto: Mit KI nachgestellt, weil das Original unscharf war.
Text und Interview: Eva Schröder
